Die Graugans galt im 19. Jahrhundert in weiten Teilen Mitteleuropas als ausgestorben. Ursachen waren die Zerstörung ihrer Lebensräume (Trockenlegen von Mooren, Begradigungen und Eindeichungen von Flüssen), sowie massive Jagd. Nach dem Zweiten Weltkrieg erholten sich die Bestände langsam und wurden durch Wiederansiedlungsmaßnahmen unterstützt.

Um Erkenntnisse über beispielsweise aktuelle Vorkommen und Zugrouten, Verpaarungen, Überlebensraten und Ansiedlungen zu erhalten, werden Graugänse in Hamburg im Auftrag vom Institut für Vogelforschung „Vogelwarte Helgoland“ markiert. Durch die gut ablesbare Farbberingung lassen sich die Individuen auch für Laien gut unterscheiden. Regelmäßig werden die Bestände erfasst. Daneben klären wir die Bevölkerung durch Vorträge, die Netzseite oder Führungen auf.  

Diese Tätigkeiten werden rein ehrenamtlich organisiert und durchgeführt, daher sind wir auf Spenden angewiesen.

Gans neu: Fotokalender 2020!

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"Gans Hamburg" ist ein Projekt im:
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Förderer:
Arbeitskreis
Förderverein Tierartenschutz in Norddeutschland e. V.

Gans Hamburg - ein Projekt im Neuntöter e. V.

Im 19. Jahrhundert hatte es der Mensch schließlich geschafft die Graugans in Mitteleuropa auszurotten.

Man zerstörte ihre Lebensräume, schaffte aus Sümpfen und Mooren Ackerland, Flüsse wurden eingedeicht. Zunehmender Jagddruck, das Wegfangen der Küken und das Absammeln der Eier sorgte dann für das entgültige Aussterben.

Über ihre Rückkehr, ihr Leben und ihr Vorkommen gibt es teilweise phantasievolle oder sehr fragwürdige Erzählungen / Berichte in Politik, Medien und der Gesellschaft.

Durch unsere Beringungen und Zählungen schaffen wir Fakten. Wir wollen die Bevölkerung aufklären, dadurch für mehr Akzeptanz dieser spannenden Vögel werben und mögliche Konflikte zwischen Mensch und Gans durch unser Wissen entschärfen.

Dies erreichen wir u. a. durch Führungen und Vorträge. Fahrtkosten fallen für unsere regelmäßigen Zählungen im gesamten Hamburger Umland an, sowie Materialkosten für die Berigungen und das Beitriebskosten für diese Homepage. Wir sind ehrenamtlich aktiv und daher ist dieses Projekt auf Spenden angewiesen.

Daher freuen wir uns nun über die Unterstützung vom Neuntöter e. V.!